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Wintergarten-Material

 

Wieviel Energie wird durch Glas gewonnen/wieviel geht verloren?

Da ein Wintergarten zum Großteil aus Glas besteht, kann sich dieser im Sommer schnell erhitzen und im Winter schnell wieder abkühlen. Die unten beschriebenen g- und k-Werte beschreiben hierbei, wie schnell dies von statten geht:

Der g-Wert gibt an, wieviel Prozent der auf den Wintergarten strahlenden Sonnenenergie in das Innere kommt. Ein g-Wert von beispielsweise 62 % (0,62) bedeutet, dass 62 % (bei zweifach Wärmeschutzgläsern = Standard) der eingestrahlten Energie in den Wintergarten gelangen kann. 

Ist der g-Wert hoch, hat man also einen hohen Energiegewinn. In den Wintermonaten hat der Wintergartenbesitzer somit mit niedrigen Heizkosten zu rechnen, allerdings bedeutet das für die Sommermonate, dass er eine ausreichende Belüftung und zusätzlichen Sonnenschutz benötigt. 

Der g-Wert sollte möglichst hoch sein.

Der Ug-Wert dagegen gibt an, wie viel Energie durch das Glas verloren geht. 

Je niedriger der k-Wert ist, desto besser ist die Isolation des Wintergartens und man hat somit einen geringen Wärmeverlust. In den Wintermonaten ist ein niedriger k-Wert also wieder von Vorteil, wobei der Wintergarten hingegen im Sommer eine längere Abkühlzeit benötigt. 

Der k-Wert sollte möglichst niedrig sein.

Glas ist nicht gleich Glas: Welche Funktionen bietet Glas?

Durch die Verwendung unterschiedlicher Basisprodukte und verschiedener Spezialgasfüllungen ist es heute möglich, objektspezifisch und individuell geeignete Multifunktionsverglasungen herzustellen. 

Zum Beispiel ein Mehrfunktionsglas, das neben einer hohen Wärmedämmung zusätzlich über einen deutlich verbesserten Schallschutz und darüber hinaus Sicherheitseigenschaften nach Sicherheitsklasse P4A bietet.

Folgende Funktionen kann ein Glas bieten:

  • Sicherheit
  • Wärmeschutz
  • Sonnenschutz
  • Schallschutz
  • Selbstreinigende Funktion
  • Stromgewinnglas
  • Gestalterische Funktion

 

SICHERHEIT

Sicherheitsglas bietet eine komplette Produktpalette angriffhemmender Verglasungen für alle einschlägigen Schutzerwartungen im privaten und öffentlichen Bereich.

Verkehrssicherheit, d.h. Personenschutz vor Verletzungen und Einbruchhemmung sind die beiden wesentlichen Anwendungsbereiche für Sicherheitsglas.

Es wird stufenweise nach verschiedenen Sicherheitsklassen unterschieden:

  • Durchwurfhemmende Gläser
  • Der Fußball der Nachbarskinder prallt bereits bei VSG ab 8mm Dicke zur Erleichterung der Eltern ohne weitere Folgen ab.
  • Durchbruchhemmende Gläser
  • Versucht ein Einbrecher mit schneidenden Werkzeugen den Durchbruch, beispielsweise mit einer Axt, wird es ihm bei Verglasungen dieser Widerstandsklasse sehr schwer fallen, eine nennenswerte Öffnung herzustellen
  • Durchschusshemmende Gläser
  • Verhindern das Durchdringen von Geschossen und wurden amtlich durch ein Beschussamt geprüft
  • Sprengwirkungshemmende Gläser
  • Sprengwirkungshemmende Verglasungen halten auch Explosionen mit enormen Druckwellen stand

 

Normal gekühltes Glas:

Einzelscheibe aus Floatglas oder Ornamentglas.
Diese Gläser sind die Basis für die weitere Verarbeitung zu Sicherheitsglas oder Isolierglas.
Bei Glasbruch können gefährliche, scharfkantige Glasstücke entstehen, die ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellen.

Einscheiben-Sicherheitsglas – ESG:

ESG ist ein thermisch vorgespanntes Float- oder geeignetes Ornamentglas. Das Glas wird auf über 600°C erhitzt und anschließend zügig abgekühlt. Dabei kühlt sich die äußere Zone der Scheibe schneller ab als der Kern. Im Kern entsteht dadurch Zug- und an der Oberfläche eine Druckspannung, welche sowohl zum Erreichen der passiven Sicherheit, wie auch zu einer erhöhten Belastbarkeiten führen.

Die Biegefestigkeit ist zwei bis drei mal höher als beim Ausgangsprodukt. Dadurch kann das Glas bei gleicher Dicke deutlich höhere Lasten aufnehmen, insbesondere auch bei einem stumpfen Stoß.

Eine ESG-Scheibe bietet eine deutlich höhere Beständigkeit gegen Temperaturwechsel und Temperaturunterschiede.

Zerbricht ESG bei Überbeanspruchung, zerfällt es in ein Netz stumpfkantiger zusammenhängender Krümel, die in der Regel zu keinen gefährlichen Schnittverletzungen führen.

Einscheiben-Sicherheitsglas mit Alarmfunktion

Aktiver Schutz: ESG kann zu Alarmglas mit Alarmfunktion weiter verarbeitet werden und wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzepts von Gebäuden sein. Als Alarmgeber fungiert die in die Glasoberfläche eingebrannte Alarmschleife oder die elektrisch leitfähige Funktionsschicht.

Zerspringt die Scheibe durch Gewalteinwirkung, wird der Stromkreis unterbrochen und der Alarm ausgelöst.

1) Aufgedruckte und eingebrannte Alarmschleife im sichtbaren Bereich.
Vorteil: Die Sichtbarkeit schreckt potentielle Einbrecher ab.

2) Aufgedruckte und eingebrannte Alarmschleife im überdeckten Randbereich der Scheibe und dadurch nicht sichtbar.
Einbrecher werden nicht „vorgewarnt“. 

3) Speziell bei Isolierglas mit niedrigen g-Werten macht man sich die Beschichtung der Scheibe zunutze und legt im Randbereich unsichtbare Lötpunkte an. Der elektrische Widerstand der Funktionsschicht wird von einer Ausleseeinheit überwacht. Es gibt keine Unterbrechung der Funktionsschicht im Bereich der Alarmspinne.

Teilvorgespanntes Glas – TVG:

Die Herstellung ist ähnlich wie bei ESG. Der Unterschied liegt darin, dass die Glasscheibe nach dem Erhitzen auf über 600° C langsamer abgekühlt wird und so geringere Spannungen zwischen der Oberfläche und der Glaskernzone entstehen. Die physikalischen Eigenschaften liegen zwischen den Werten von normal gekühltem Glas und ESG.

Bei TVG handelt es sich um kein Sicherheitsglas. TVG wird erst dann zu Sicherheitsglas, wenn es zu VSG weiterverarbeitet wird.

VSG aus TVG kommt zum Einsatz, wenn die physikalischen Eigenschaften von normalem Floatglas nicht ausreichen und der Einsatz von VSG aus ESG aufgrund des Bruchverhaltens oder nach den anerkannten Regeln der Technik nicht zulässig ist. VSG aus ESG erfüllt meist nicht die geforderte Reststandfestigkeit.

Verbund-Sicherheitsglas – VSG:

VSG besteht aus zwei oder mehreren Glasscheiben, die in der Regel durch zähelastische, hochreißfeste, meist Polyvinyl-Butyral-Folien zu einer Funktionseinheit verbunden sind. Durch die Kombinationen unterschiedlicher Glasarten (ESG, TVG), Glas- und Folienstärken werden dem VSG zusätzliche Sicherheitseigenschaften verliehen.

Eine Resttragfähigkeit oder Reststandsicherheit ist dann gegeben, wenn die Glaskonstruktion in der Lage ist, im Bruchfall sich selbst bzw. eine definierte Last über einen bestimmten Zeitraum hinweg zu tragen.

Bei mechanischer oder thermischer Überbelastung z.B. durch Stoß oder Schlag bleiben die Bruchstücke an der Zwischenschicht haften und verringern die Verletzungsgefahr.

Geprüfte Sicherheit aus VSG ist ein wahrer Alleskönner. Der Fußball der Nachbarskinder prallt bereits bei VSG ab 8 mm Dicke zur Erleichterung der Eltern ohne weitere Folgen ab.

WÄRMESCHUTZ

 

Isolierglas

Die Anforderungen an moderne Wärmedämmgläser haben sich in den vergangenen Jahren im Zuge der ökologischen Entwicklung stark gewandelt. Das Glas der Zukunft muss nicht nur eine sehr gute Wärmedämmung aufweisen, sondern auch in der Lage sein, passiv kostenlose Energie durch Sonneneinstrahlung zu gewinnen. Die Energiebilanz wird durch die Sonnennutzung positiv beeinflusst - wertvolle Ressourcen und das Portemonnaie das Bauherren werden geschont.

Eine dünne High-Tech-Schicht hält die Wärme im Raum und lässt gleichzeitig Tageslicht nach innen. Durch die großflächigen Fenster erfolgt ein beträchtlicher Energiezugewinn (siehe Grafik Punkt 2), da die (kostenlose) Kraft der Sonne den Raum aufheizt und für Energieersparnis sorgt. Ihr Haus verliert bis zu 60% weniger Wärmeenergie (siehe Grafik Punkt 1) und sorgt somit für Wohnkomfort. Das Edelgas im Scheiben-Zwischenraum verbessert die Wärmedämmung weiter.

  1. Reflexion der Wärmestrahlen
  2. Gesamtenergiedurchlass
  3. Floatglasscheibe
  4. Edelmetallbeschichtung
  5. Scheibenzwischenraum mit Edelgasfüllung
  6. Abstandhalter mit Trockenmittel
  7. Zweistufiger, dichter Randverbund

 

Alle Dämmmaßnahmen im Haus nützen nichts, wenn von den Fensterflächen Kühle und Unbehaglichkeit ausgeht. Modernes beschichtetes Dreifach-Isolierglas sorgt mit seinen ausgezeichneten Wärmedämmwerten nicht nur für eine Reduzierung der Heizkosten, sondern ist geradezu eine Einladung zum Wohlfühlen. 

Zur Verbesserung der Funktionen im Wärme- und Schallschutzbereich werden moderne Funktionsisoliergläser mit unterschiedlichen Gasfüllungen ausgestattet. In der Regel handelt es sich um Argon, Krypton oder Gemische daraus. Krypton verbessert auch den Schallschutz.

So ist es möglich, dass moderne Isoliergläser Ug-Werte bis zu 0,4 W/m²K oder Schalldämm-Werte bis zu Rw = 52 dB erreichen.

Schaltbares Isolierglas

Bei schaltbarem Isolierglas kann der Kunde den Licht- und Wärmeeintrag im Raum individuell steuern. Das schaltbare Isolierglas verwandelt sich per Knopfdruck in einen angenehmen Blauton. Somit wird das Isolierglas je nach Bedarf den im Tages- und Jahresverlauf wechselnden Bedingungen individuell angepasst und auch im eingefärbten Modus ist eine uneingeschränkte Durchsicht gegeben.

Die Wirkweise entspricht den herkömmlichen Sonnenschutz- oder Wärmeschutzverglasungen. Hierbei wird die äußere Scheibe des 2- oder 3-Scheiben-Isolierglases durch eine elektrochrome Verbundglasscheibe ersetzt. In Verbindung mit der elektronischen Steuereinheit wird die besondere Funktion des „schaltbaren Isolierglases" erreicht. Bereits ein geringer Spannungspegel von maximal 3 Volt genügt, um den Ionenaustausch an der Funktionsschicht und somit die Licht- und Energiedurchlässigkeit der elektrochromen Verbundglasscheibe zu steuern.

In der höchsten Schaltstufe 5 reduziert sich der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) auf 12 %, wodurch sich ein außenliegender Sonnenschutz erübrigt.

Sonnenschutz

Im Wintergartenbereich sind eine gute Wärmedämmung, aber auch gut isolierte Glasflächen, die viel Licht herein und wenig Energie nach außen dringen lassen sehr wichtig. Die während der Heizperiode so nützlichen Sonnenstrahlen werden bei nicht ausreichend durchdachter Planung im Sommer schnell zum Verhängnis. Um einer Überhitzung des Wintergartens entgegenzuwirken, muss die überschüssige Wärmeenergie i.d.R. durch entsprechend dimensionierte Klimaanlagen wieder abgeführt werden. Dabei gilt zu beachten, dass der dafür notwendige Energieaufwand bei einer Klimaanlage immer noch ein Vielfaches der Heizungsanlage beträgt.

Sonnenschutzglas mit seinen hervorragenden Wärmedämmeigenschaften, kombiniert mit einem hochwertigen Sonnenschutz, bietet hier die Lösung! Durch die ideale Kombination des niedrigen g-Wertes zusammen mit einer hohen Lichttransmission und dem hervorragenden U-Wert für eine exzellente Wärmedämmung geben Sonnenschutzgläser ein angenehmes Raumklima - das ganze Jahr über.

Sonnenschutzgläser wirken selektiv und filtern das hereinstrahlende Sonnenlicht. Das heißt, es gelangt mehr Licht in die Innenräume, ohne dass sie übermäßig aufgeheizt werden. Diese Sonnenschutzwirkung wird durch Beschichtung und/oder den Einsatz von in der Masse gefärbtem Glas, bzw. einer Kombination aus beidem erreicht. Dabei ist stets die Außenscheibe das „Sonnenschutzglas“.

Je nach ausgewählter Beschichtung erhält das Sonnenschutzglas unterschiedliche funktionale Eigenschaften. Die Sonnenschutzgläser können hinsichtlich Sonnenschutzwirkung, Lichtdurchlässigkeit, Reflexionsverhalten oder der Farbwirkung optimal an die spezifischen Anforderungen angepasst werden.

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Fassadengestaltung, die von absolut neutralen Sonnenschutzgläsern bis hin zu stark spiegelnden oder farbig reflektierenden Produkten reichen. Stark spiegelnde oder farbig reflektierende Scheiben vermitteln einen besonderen Eindruck in Ganzglasfassaden. Sonnenschutzgläser minimieren Wärmeverluste und können bei Bedarf auch mit weiteren Funktionen wie z.B. Schallschutz oder Sicherheitsverglasung kombiniert werden.

  • Ideal für große Glasflächen mit starker Sonneneinstrahlung
  • Heizenergie- und somit Kostenersparnis im Winter
  • Geringere Raumaufheizung im Sommer
  • Sehr gute Wohn- und Arbeitsqualität durch ein angenehmes Raumklima
  • Umfangreiche Produkt- Variationen auch mit Schallschutz und Sicherheit möglich
  • Für jeden Anspruch: von farbneutral bis zu Gläsern, die starke optische Akzente setzen

 

Im Glas integrierte Jalousie

Die Jalousie wird direkt bei der Herstellung als Jalousette (Alulamellen), Stoffplissee oder Folienrollo in die Isolierglaseinheit integriert. Durch den funktionsorientierten Aufbau und das spezielle Design benötigt das  Jalousie-System nur einen wenig größeren Glaseinstand im Fensterrahmen.

Folien-Jalousie

Das Folien-System basiert auf einem vollkommen in die Isolierglaseinheit integrierten Rollo, bestehend aus einer speziellen alubeschichteten, strapazierfähigen Polyesterfolie. Je nach Tranzparenzgrad der Folie kann die Sicht, und damit der Kontakt nach außen erhalten bleiben. Ein absoluter Sichtschutz wird durch eine undurchsichtige Folie gewährleistet, die auch als Verdunkelung dienen kann. Die spezielle wellenförmige Prägung gibt dem System Stabilität und ein attraktive Optik.

Durch den Einbau dieses Folien-Systems wird im Sommer eine merkliche Reduktion der Kühlenergie und im Winter eine Minderung der Heizkosten erreicht. Kein anderes Sonnenschutzsystem vereinigt zugleich einen hocheffizienten Sonnen- und Blendschutz mit einer so deutlichen Verbesserung der Energiebilanz. im Vergleich zu herkömmlichen Wärmeschutzverglasungen wird eine deutliche Reduzierung des Wärmedurchgangskoeffizienten erreicht.

Bei heruntergelassenem Behang kann während der Heizperiode der Wärmeverlust um über 20% reduziert werden. Auch in den Sommermonaten trägt es  zu einer merklichen Energieersparnis bei. Auftreffende Sonnenstrahlen werden durch die Folie reflektiert, was die übermäßige Erwärmung des dahinter liegenden Raumes verhindert. Hieraus resultieren wiederum deutlich geringere Kosten für eine energieaufwendige Klimatisierung.

Komfortable Bedienung

Die Bediennung des Foliensystems erfolgt über ein elektrisch steuerbares System, welches manuell oder über eine Fernbedienung bedient werden kann. Auch eine vollautomatische Regelung mittels Mikroprozessoren bzw. bussteuerung ist möglich. Neben der Steuerung über 24 V-Gleichstrom gibt es alternativ eine Solarvariante, mit der das Rollo unabhängig vom Netz betrieben werden kann. Diese Variante ist insbesondere bei einer Nachrüstung sehr vorteilhaft.

Alulamellen-Jalousie

Dieses System stellt durch die integrierten Jalousien eine intelligente Form der Sonnenlichtabschirmung dar. Es können alternativ zu den Alulamellen auch Stoffplissees eingebaut werden, dies eröffnet neue Möglichkeiten für eine funktions- und desingorientierte Architektur.

Jalousien sind die optimale Lösung für eine gezielte Steuerung von Licht und Wärme. Durch den Einbau in den Scheibenzwischenraum werden sie witterungsunempfindlich und wartungsfrei. Eine Beschädigung der Lamellen durch äußere Einflüsse ist weitestgehend ausgeschlossen und somit ist eine hohe Lebenserwartung garantiert.

Durch eine manuelle oder motorische Technik lassen sich die Lamellen sowohl heben als auch senken. Der Aufstellwinkel der Lamellen kann über die Steuerung stufenlos verstellt werden.

Zur optischen Anpassung an das Gebäude stehen die Aluminiumlamellen in nahezu allen RAL-Tönen zur Verfügung.

Schallschutz

Lärm stört und macht Menschen krank. Doch wer in einer lärmbelasteten Umwelt wohnt, braucht sich deshalb nicht einzumauern. Moderne Lärmschutzverglasungen wirken wie eine Mauer gegen den Schall - und geben Ruhe zurück.

Je nach Lärmquelle, Lage und Raumnutzung wird das individuelle Lärmschutzkonzept auf Sie und Ihr Objekt abgestimmt Lärmschutzglas kann mit einer Vielzahl nützlicher Funktionen wie Sonnen-, Wärme- und Objektschutz kombiniert werden. 

Vorteile

  • Individuell abgestimmter Lärmschutz
  • Spürbar stärkeres Wohlbefinden bei Licht und Transparenz
  • Frei kombinierbar mit Sonnen- und Einbruchschutz sowie Absturzsicherung
  • Wertsteigerung der Immobilie

 

Drei Kategorien für das optimale Dämm-Maß

Grundprinzip der Schalldämmung:
Unterschiedlich dicke Einzelscheiben außen und innen sind die einfachste Art eines transparenten Schallschutzes. Durch deren ungleiches Schwingungsverhalten (Koinzidenzfrequenzen) werden bereits sehr gute Schalldämmwerte erreicht. Wird der Scheibenzwischenraum (SZR) vergrößert, verbessern sich in der Regel die Schalldämmwerte.

Erhöhte Schalldämmung durch spezielle Schallschutzfolie optional mit Sicherheits-Eigenschaften:
Bei höheren Anforderungen an die Schalldämmung wird eine Scheibe des Isolierglases aus Verbund- und / oder Verbund-Sicherheitsglas mit spezieller Schallschutzfolie hergestellt. Diese können zudem über Sicherheits-Eigenschaften wie beispielsweise Durchwurfhemmung der Klasse P4A verfügen. Die Spezial-Folien für Verbund-Sicherheitsglas eignen sich auch hervorragend für moderne Vordächer aus Glas, da sie z. B. das Geräusch von Regen stark absorbieren.

Höchste Schalldämmung durch spezielle Schallschutzfolien optional mit Sicherheits-Eigenschaften:
Je nach Bedarf werden bei zwei Scheiben des Isolierglases spezielle Schallschutzfolien als Zwischenschichten im Scheibenaufbau eingesetzt. Damit werden auch die unter Punkt 2 genannten Sicherheits-Eigenschaften erreicht.

Selbstreinigende Funktion

Bereits im Herstellungsprozess von Leichtpflegeglas wird eine spezielle Beschichtung fest mit der Glasaußenseite verbunden. Die robuste Beschichtung ist widerstandsfähig, witterungsbeständig und hält bei sachgemäßer Behandlung ebenso lange wie die eigentliche Isolierglaseinheit.

Viele Pluspunkte für mehr Sauberkeit:

  • weltweit erstes verfügbares Glas mit zwei natürlichen Prozessen zur Reinigung (photokatalytischer und hydrophiler Effekt)
  • die Beschichtung ist durch den "Hochofenprozess" dauerhaft beständig und arbeitet kontinuierlich und witterungsunabhängig
  • zeit- und kostenaufwendiges Putzen vermindert sich merklich
  • umweltfreundlich, da zur Reinigung natürliche UV-Strahlung und Regen genutzt werden
  • Steigerung des Wohn- bzw. Arbeitsklimas durch neutrale Optik im Vergleich zu herkömmlichen Gläsern, da die Eigenschaften kaum beeinflusst werden
  • Photokatalytischer Effekt
  • Durch die auftreffende UV-Strahlung wird organischer Schmutz von der mit Titanoxid beschichteten Oberfläche gelöst und zersetzt. Dies sorgt für einen aktiv fortlaufenden Unterstützungsprozess der Reinigung.
  • Hydrophiler Effekt
  • Feuchtigkeit verteilt sich zu einem gleichmäßigen Wasserfilm auf der Oberfläche. Es bilden sich keine Wassertropfen wie auf einer unbeschichteten Glasoberfläche. Durch den Regen wird der gelöste Schmutz nahezu rückstandsfrei abgelöst. Das bedeutet fleckenfreie Sauberkeit und klare Durchsicht. Der photokatalytische Effekt setzt auch ein, wenn zeitweise kein Tageslicht mehr auf die Scheibe trifft. Sollte es über einen längeren Zeitraum hinweg nicht regnen, ist es hilfreich, das Glas mit Wasser zu besprühen. Hartnäckige Verschmutzungen können mit einem sanften Putzmittel entfernt werden, kratzende Reinigungsgegenstände (z.B. Scheuermittel oder Stahlwolle) sollten, genau wie bei einem unbeschichteten Glas, nicht verwendet werden, da sie zu einer Beschädigung der Oberfläche führen können. Es vermindert merklich den anfallenden Reinigungsaufwand.

Der photokatalytische Effekt setzt auch ein, wenn zeitweise kein Tageslicht mehr auf die Scheibe trifft. Sollte es über einen längeren Zeitraum hinweg nicht regnen, ist es hilfreich, das Glas mit Wasser zu besprühen. Hartnäckige Verschmutzungen können mit einem sanften Putzmittel entfernt werden, kratzende Reinigungsgegenstände (z.B. Scheuermittel oder Stahlwolle) sollten, genau wie bei einem unbeschichteten Glas, nicht verwendet werden, da sie zu einer Beschädigung der Oberfläche führen können.

Es vermindert merklich den anfallenden Reinigungsaufwand.

Stromgewinnglas

Was ist eigentlich Photovoltaik?

Photovoltaik bezeichnet die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie mittels Solarzellen. Der Rohstoff für diese Zellen besteht aus Sand - Silizium - ein Halbleiter. Ein Element, das in der Natur sehr häufig vorkommt. 

Strahlt die Sonne auf die Solarzelle, baut sich zwischen der Ober- und Unterseite eine Gleichspannung auf. Sogenannte Kontaktfinger sammeln diese Energie und führen den Strom seitlich aus der Zelle heraus.

Die erzeugte Gleichstrom-Energie kann in Solarakkus gespeichert, mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt oder direkt genutzt werden.

Die miteinander verschalteten Zellen werden dauerhaft zwischen Spezialfolien in einem Autoklaven unter Druck und Hitze eingebettet und so mit der Glasscheibe dauerhaft verbunden.

Gestalterische Funktion

Sprossen-Isolierglas

Für die vielfältigen Anforderungen, stehen dem Wintergarten Bauherrn verschiedene Sprossensysteme in attraktiven Farben, unterschiedlichen Breiten und Ausführungen zur Verfügung.

Die Harmonie des äußeren Gesamteindrucks eines Wintergartens  wird dabei nicht nur vom Fenster selbst, sondern im Wesentlichen von seiner Teilung und Umrahmung bestimmt.

Sichtbar eingebaute Sprossen
Bei sichtbar eingebauten Sprossen wird eine pulverbeschichtete Aluminiumsprosse in den Scheibenzwischenraum eingebaut, die optisch einer echten, handwerklich gefertigten Sprosse entspricht.

Überdeckt eingebaute Sprossen
Vom Erscheinungsbild her entspricht dieses Sprossensystem einem in herkömmlicher Art handwerklich gefertigten Echtsprossen-Fenster. Das Isolierglaselement füllt den gesamten Flügelrahmen. Die vom Fensterbauer gefertigten Sprossenleisten aus Holz, Alu oder Kunststoff werden erst später auf der Scheibenoberfläche fest aufgebracht und beidseitig versiegelt.

Strukturglas

Um die Einsicht in den Wintergarten teilweise einzuschränken, ist es möglich aus einer großen Auswahl von Oberflächenstrukturen für das dem Glas zu wählen.  Ideal um großzügige Raumgestaltungen mit Privatsphäre zu verbinden.

Automatisch abblendbares Klarglas in Milchglas

Auch hier geht es um Privatsphäre, allerdings ist diese hier individuell steuerbar. Das schaltbare Klarglas  verwandelt sich per Knopfdruck in Milchglas, somit können Blicke aus der Umgebung im Handumdrehen gestoppt werden. Dies ist gerade in den Abendstunden von großem Vorteil.

Welche Vorteile oder Nachteile bietet Kunststoff bei der Materialauswahl?

Wintergärten aus pflegeleichtem Kunststoff bieten eine gute Wetter- und UV-Beständigkeit und sind vor allem aus Kostengründen sehr beliebt. 

Da die geringe Stabilität und Festigkeit von Kunststoff alleine nicht ausreicht, müssen die Kunststoff-Profile mit Stahl verstärkt werden, trotz allem sind allerdings nur begrenzte Spannweiten und Höhen und somit nicht alle Dachformen realisierbar. Im Dachbereich allein ist generell von Kunststoff abzuraten, da die Statik nicht erreicht werden kann. Des Weiteren verschlechtert der im Kunststoff integrierte Stahlkern die Wärmedämmung des Wintergartens erheblich.

Farblich steht dem Kunden auch hier wieder eine große Palette an Farben zur Verfügung, allerdings sollte man darauf achten, dass helle Farben zu Vergilbungen neigen können. Außerdem neigt Kunststoff dazu,  sich bei erhöhter Temperatur auszudehnen, was im Zweifelsfall dazu führen kann, dass die Mechanik der Türen des Wintergartens eingeschränkt wird oder der Wintergarten schlichtweg undicht wird.

Welche Vorteile bietet Aluminium bei der Materialauswahl?

Aluminium ist das wohl am meisten genutzte Material für Wintergärten und Überdachungen aller Art, da es pflegeleicht,  stabil und nahezu wartungsfrei ist.

Besonders im Außenbereich bewährt sich Aluminium hervorragend, da die hochwertige Oberfläche  durch eine Pulverbeschichtung und Einbrennlackierung eine unbegrenzte Lebensdauer garantiert.

Die Lackierung von Aluminiumprofilen kann in jeder gewünschten Farbe erfolgen. Als besonderes Highlight kann der Wintergarten im Innenbereich eine andere Farbe als im Außenbereich bekommen.

Wer dennoch nicht auf Holz im Wintergarten verzichten möchte, kann aus verschiedenen Holzstrukturen wählen, die  ebenfalls in das Aluminium eingebrannt werden und täuschend echt wirken.

Es muss nicht wie Holz alle Jahre gestrichen werden, ist witterungsbeständig und Instandhaltungsarbeiten entfallen komplett.

Aluminium ist ein sehr leichter Baustoff, der sich zu anspruchsvollen und schlanken Profilen verarbeiten lässt. Um für den Wintergartenbau eingesetzt werden zu können, müssen die Aluminium Profile thermisch getrennt werden. 

Ein „thermisch getrenntes“ Aluminium Profil besteht aus zwei oder mehreren Hohlkammern, die durch einen Kunststoffisolator oder eine Dämmschicht getrennt werden. Die Isolation soll verhindern, dass die beiden Hohlprofile eine direkte Verbindung haben und keine wertvolle Energie von innen nach außen gelangen kann. 

Die neueste Profilgeneration kommt bereits ohne geschäumte Dämmung aus, da sie mit Wärme- und Kältereflexion arbeitet.

So wird erreicht, dass sich die Oberflächen im Innenbereich des Wintergartens auf wesentlich höhere Temperaturen aufheizen können und sich kein Kondenswasser bildet. Aufgrund der guten Wärmeleitung von Aluminium verteilt sich die Wärme sehr gleichmäßig auf den Oberflächen, jedoch sollte bei Aluminium immer auf die Einhaltung der EnEV Norm geachtet werden.

Durch die gute statische Eigenschaft von Aluminium, lassen sich große und hohe Wintergarten mit großen Glasflächen realisieren.

Welche Vorteile oder Nachteile bietet Holz bei der Materialauswahl?

Aufgrund seiner warmen und gemütlichen Wohnatmosphäre wird Holz nach wie vor gerne im Wintergartenbau eingesetzt. 

Holzprofile bestehen zumeist aus stabilen, verleimten Brettschichthölzern, die sich farblich weitgehend frei gestalten lassen und nicht anfällig für Risse sind. Spricht ein Wintergartenanbieter von hochwärmegedämmten Holzprofilen, sind diese aus profilierten Brettern, die wie beim Aluminium Hohlkammern bilden und die mit einem Kunststoffisolator oder einer Dämmschicht verleimt  werden. 

Allgemein ist jedoch davon abzuraten, Massivholz zu verwenden, da natürliche Temperaturveränderungen am Tag oder jahreszeitenbedingt zu Quellen oder Schwinden des Holzes führen kann. Dies wiederum kann zu großen Schäden am Wintergarten führen und sogar Glasbruch zur Folge haben.

Da Holz über eine sehr gute Wärmedämmung verfügt, entweicht nur wenig Wärme nach außen. Allerdings ist wegen der schlechten Wärmeleitung des Holzes darauf zu achten, dass besonders in den Ecken des Wintergartens ausreichend Luftzirkulation stattfindet, damit sich kein Kondenswasser bildet und so Feuchtigkeit vermieden wird. Zu hohe und anhaltende Feuchtigkeit im Innenbereich können zu Schäden auf dem Holz führen – wie beispielsweise Aufquellungen, dunkle Stellen oder sogar Pilzbefall. 

Holz ist ein natürliches Produkt und damit ein nachwachsender Rohstoff, der  „arbeitet“ und anfällig ist gegenüber Witterungseinflüssen und Schädlingen. Es bedarf besonderer Pflege und ständiger Behandlung der Oberflächen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, um  Einflüssen von UV-Strahlung, Fäulnis durch Feuchtigkeit oder Holzschädlingen aus dem Weg zu gehen.  Dauerhaften Schutz bieten hier allerdings nur witterungsbeständige Abdeckungen für das Holz aus Aluminium, Kupfer, spezielle Kunststoffe etc., jedoch  bleibt die oben genannte Problematik im Innenbereich bestehen.

Interessiert man sich für einen Wintergarten aus Holz, ist unbedingt auf eine fachgerechte Ausführung zu achten. Lassen Sie sich Referenzobjekte des Herstellers nennen, die älter als ca. fünf Jahre sind, um die Qualität der Ausführung einschätzen zu können.

Was sind jeweils die Vor- und Nachteile von Kunststoff, Holz und Aluminium?

 

KunststoffHolzAluminium
WärmedämmungSchlecht wegen integriertem StahlkernSehr gutSehr gut
StabilitätSchlecht, nur mit integriertem StahlkernMit 3-fach Schichtverleimung stabilSehr gut
KostenGünstigGutes Preis-LeistungsverhältnisSehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
OberflächeOkMit Pflege gutSehr gut
HaltbarkeitOkMit Pflege gutSehr gut
PflegeKeine Pflege notwendigRegelmäßige Pflege notwendigKeine Pflege notwendig
WitterungsbeständigkeitSehr gutSchlechtSehr gut

 

 

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